Das Wetter war herrlich, doch knapp die Zeit. Zu spät, um die Schmiede ernsthaft anzuschmeißen.

Schade. Aber noch lange kein Grund, kein Feuer zu machen. Also ab in die Werkstatt. Thema der Wahl: Schlüsselanhänger bauen!

Stahl sägen, erhitzen und tordieren, abkühlen und abbürsten, Loch bohren und von beiden Seiten senken.

Als Schmankerl habe ich versucht, Würfel entstehen zu lassen. Gut: Das geht sicher noch ein wenig hübscher - aber das wird schon noch.

Viel Spaß an den Bildern!

 

 

Demnächst auch bei Instagram und Pinterest zu finden.

Schlüsselanhänger gibt's bei Etsy und Palundu, wenn ich welche fertig habe, die ich auch in den Verkauf geben mag.

Wer noch eine Tasse sucht... bitte --> hier <-- entlang, da geht's zu Spreadshirt.

Habt noch eine gute Woche!

 

(Und ich schau' derweil mal, warum zusätzlich Bilder aus einem anderen Blogeintrag geladen werden... Mist!)

Jaaaa! Wow! Hammer! Es ist tatsächlich wahr: Die erste Bestellung eines meiner Schmiedestücke geht über Etsy raus!

Ein Trollkreuz. Genauer: das Stück "2019-08-08/5".

Vielen Dank auch von dieser Stelle an den Käufer!

Wahnsinn!

Echter Wahnsinn. Aber echt jetzt: Na, das war ja mal was...

Ich schlage mich ja nun seit einigen Stunden mit der Einrichtung meines Verkäufer-Kontos bei Palundu rum. Es werden eigene AGB verlangt, eine Widerrufsbelehrung soll man verfassen und man soll sich auch über Versandinformationen auslassen.

Pah! Anderswo geht das per Grundeinstellung... Klick, klick, fertig.

Ja, genau! Bei Etsy auch - und da hab' ich echt nicht aufgepasst! Klick, klick, fertig.

Es gibt da eine Voreinstellung für deutschlandweiten Versand für 6 Euro. Das ist klasse.

Man kann es ja sehen, wie man will. Vielleicht übertreibe ich auch ein wenig. Aber ich glaube, dass der Kunde, der eines meiner Stücke bekommt, auch einen gewissen Spaß beim Auspacken haben soll.

Also bekommt er einen neuen Karton, kein abgenutztes Dingsbums. Der Karton wird ordentlich gefaltet. In den Karton kommt Holzwolle. Dann kommt das Schmiededings mit Bändchen und Label hinein. Auf dem Label steht ein Datum und eine laufende Nummer. Dann kommt noch Holzwolle oben drauf. Es wird eine echte Rechnung mit Namen des Kunden gestellt, in der die Mehrwertsteuer ausgewiesen wird. Diese kommt erst in einen Briefumschlag, dann oben mit in die Kiste. Der Karton wird fest zugeklebt, dann kommt noch der Versandaufkleber darauf (Portal aufrufen, Adressen eintippen, Porto bezahlen, ausdrucken, ausschneiden, aufkleben). Wenn alles fertig ist, kann es in Richtung Versender gehen: Rein ins Auto, hin zum Versender der Wahl, abkippen, zurück zum Auto, zurück in die Bude, Zettelchen sortieren, Rechnung des Versenders ausdrucken und abheften, fertig für den Steuerberater.

Das alles also für 6 Euro, die Etsy vorschlägt. Und mehr wird wohl allgemein kaum akzeptiert. Etsy will aber vom gesamten Verkauf 10% ab haben. Das ist in Ordnung, nur betrifft das auch die Versandkosten.

Also muss ich von den 6 Euro brutto erst mal die 19 % Mehrwertsteuer abziehen (das macht 0,94 Euro) und ich muss von den 6 Euro 0,60 Euro an Etsy abdrücken. Da gehen schon mal 1,54 Euro flöten. Aus der Etsy-Rechnung erhalte ich von den 0,60 Euro 19% zurück, das sind 0,10 Euro. So reduziert sich der "Schaden" für den Aufwand auf 1,44 Euro. Aber vom Rest (also von 4,56 Euro) muss der ganze andere Rest erledigt werden. Das ist nicht einfach!

Aber mal kurz zurück zu meinem Fuaxpas, den Versandoptionen bei Etsy. Was Etsy gerne propagiert und massiv vermarkten will, sind versandkostenfreie Sendungen in die USA. OK, die Bude hat ja auch ihren Geburtsort dort, steuerlich relevant wird Dublin sein, wie es im Impressum angegeben wird.

Der Haken ist: Ich hab' echt nicht aufgepasst und Versandoptionen in andere Staaten offen gelassen.

Tja, und dann kam laut Murphy's Law der Eintritt dessen, was schief gehen konnte: "John" bestellte bei mir ein Trollkreuzchen. Aber John wohnt nicht in Deutschland, nein, John lebt in den USA!

Und John hat mein Trollkreuz so gut gefallen, dass er bestellte. 15,-- Euro für das Trollkreuz, versandkostenfrei.

Hossa.

Ein Blick auf die Seite von DHL verriet mir, dass der Versand meines Pakets 36,99 Euro kosten sollte. Da hätte ich fett drauf zahlen müssen! Es gibt da noch ein Päckchen, das für 15,89 den Kontinent wecheln würde - aber so richtig toll fand ich das jetzt auch noch nicht.

Ah: Da gibt's die Option, das Ding für 8,89 Euro auf Reisen zu schicken! Dann darf das Packerl aber nur 3cm hoch sein...

Habe also meinen Karton genommen und ihn binnen 30 Minuten so zugeschnitten, dass er a) noch gut aussieht und b) unter 3cm bleibt.

Ich habe dann ganz schnell meine Versandoptionen angepasst. Das hat John gesehen und wollte vom Kauf zurücktreten, weil ich ja nicht außerhalb von Deutschland versenden wollte.

Aber, Leute, das ist mein erster Verkauf bei Etsy gewesen. Da kann ich einen Rücktritt nicht akzeptieren, weil ich zu doof bin! Nein, das Ding wird ordentlich versendet - schließlich war das mein Fehler!

Naja, ich habe den Schaden ja einigermaßen abfedern können.

Was ich damit sagen will: Es ist verdammt nicht leicht, "mal eben" irgendwas irgendwohin zu verkaufen. Und wenn dann der Shop mit undurchsichtigen Einstellungen... und wenn man selber dann noch zu doof und unerfahren ist... ja, dann kann das schon mal ins Auge gehen!

Und hier kommt mir Palundu mit seiner recht aufwendigen Administration wieder sehr freundlich vor. Immerhin muss man sich für ein Verkäuferkonto echt auf den Hintern setzen und selbst überlegen, wo man wie und wann handeln will.

Im Zuge meiner Ermittlungen zu standesgemäßen Versandinformationen bin ich auch auf eine interessante Gegebenheit gestoßen: Das Versenden zu den deutschen Nord- und Ostseeinseln ist ja immer etwas teurer... das ist bekannt. Aber wusstet Ihr, dass Deutschland eine echte Exklave hat? Dass es also ein Stück Deutschland gibt, das gar nicht in Deutschland ist, sondern komplett von irgend einem anderen Staat (oder mehreren) umgeben ist?

Büsingen heißt der Ort. Er liegt mitten in der Schweiz (direkt neben Schaffhausen) und beheimatet gut 1.500 Deutsche. Auch dorthin ist der Versand etwas teurer.

Nadenn. So lernt man Neues.

Uuuuaaaah - ist das aufregend!

Echt jetzt!

Technisch gesehen geht es ja nur darum, einen Schieberegler von offline nach online zu schubsen und die Einstellung zu speichern. Zwei Klicks, dann ist die Seite online.

Was dann aber tatsächlich passiert, ist etwas völlig anderes. Ab dem Moment kann jeder auf diese Webseite zugreifen, meine Texte lesen, meine Bilder mopsen, sich von meinen Spinnereien mitreißen lassen oder mich für völlig verblödet erklären.

Es hat nun Monate(!) gedauert, bis ich an diesem Punkt hier angekommen bin. Schon die Entscheidung ob ich überhaupt eine Webseite veröffentlichen will, hat gebraucht. Danach ging es darum zu entscheiden, was gezeigt werden soll, wie es gezeigt werden soll, dann brauchte es Bilder und Inhalte. Vieles habe ich ausprobiert und wieder verworfen. Das Schwerste war es, einen Anfang zu finden, ab dem sich die Webseite quasi von selbst weiter entwickeln kann. Selbst jetzt bin ich noch dabei und passe Texte auch nach dem 20. mal Durchlesen hier und dort noch etwas an - und irgendwie dreht da ständig dieser abgemagerte Geier über mir seine Runden, der mir einflüstert, dass hier und dort noch etwas mehr und besser gemacht werden muss. Wer von Euch schon selber mal eine Webseite gemacht und veröffentlicht hat, weiß vielleicht, wovon ich schreibe.

Es war also schon mal ein ordentlicher Schluck Arbeit, Zeit und Nerven (vom Bier mal ganz abgesehen...) bis hier hin und ich zögere immer noch leicht, den Schalter umzulegen.

Das sind wohl meine weiblichen Hormone, die mir gerade am Rückenmark rumzupfen... aber ich bin echt gespannt, was passiert!

Mit dieser Webseite bin ich aber noch lange nicht fertig. Es sind noch etliche Dinge, die ich schmieden und zeigen will, auch gibt es noch mehr als ausreichend Material, worüber ich tagelang in meine Tastatur philosophieren kann. Den Zustand "Fertig - jetzt mach' ich nichts mehr, so soll sie bleiben!" wird die Seite also eigentlich nicht erreichen können.

In der Folge werde ich einige meiner Stücke in den Shops anbieten, die ich unten aufgelistet habe. Die Erlöse daraus werden in neuen Stahl und Werkzeuge umgesetzt. Über die Preise bin ich mir noch nicht so richtig einig, da muss ich mir noch mal Gedanken machen.

Dann möchte ich gerne ein paar Bilder in bekannten Portalen präsentieren. Im Hintergrund werkele ich an einem Logo, dass dann auch auf T-Shirts darf.

Das hier ist nur ein Anfang.

Solltest Du also gleich über meine Webseite stolpern und Dich bis hierhin verlaufen haben, dann habe ich die Seite tatsächlich online gestellt. Wahrscheinlich werde ich mich dann erst mal in den Schuppen verzapft haben, da ich "unbedingt" noch einen Hammer neu einstielen muss. Aber ich habe da ja so ein suuuper Zugmesser...

Also: Fühle Dich hier herzlich willkommen, bleibe eine Weile und schaue Dich gerne um!

 

Ich leg' derweil mal den Schalter um: Vorhang auf! ;-)

Heute war's mal wieder so weit: Feldschmiede und Amboss unter das Carport gezerrt und losgehämmert!

Dabei heraus kamen ein Haufen Schlüsselhaken aus Hufnägeln, ein Kreuzchen, ein Trollkreuzchen, zwei Steak-Wender, ein Wandhaken uuuund: ein Zugmesser!

Der große S-Haken ist etwas zu lang geraten, der Kleiderhaken... na, da muss ich noch mal drüber nachdenken.

Neu dabei: Der Steak-Wender!

 

Heute war gutes Wetter und ich konnte mal wieder meine Schmiede aus dem Schuppen unters Carport zerren.

Wurde auch Zeit! ;-)

Hier, was dabei so alles herausgekommen ist:

Hi, ich nochmal zum Zwischenstand.

Auch wenn Ihr das hier noch nicht lesen könnt (na: weil die Seite noch offline ist!), möchte ich Euch so einigermaßen auf dem Laufenden halten ;-)

Die Webseite wurde weiter erstellt, es wurden Konten bei Pinterest, Instagram, Youtube (man weiß ja nie...), Etsy, Palundu und Spreadshirt eingerichtet. Etsy verlangt schon bei der Einrichtung den ersten Artikel, das fand ich dann doch etwas merkwürdig.

Hier auf der Webseite habe ich noch einige Änderungen vorgenommen. Das übliche Blabla will ich Euch hier nicht antun.

 Erster Test mit einer neuen Version:

 

Testtesttest... Hallohallo? Eins, zwo, eins, zwo. Hallo Technik? Können wir auf dem linken Kanal noch etwas mehr Bass haben? Testtesttest... Hallohallo? Eins, zwo, eins, zwo.

 

;-)

Anschrift:

 

(Bitte keine Besuche ohne Absprache!)

Kleinschmiede
Michael Brochhagen
Andruper Weg 3
D-48369 Saerbeck

T: +49 2574 93 96 34-0
F: +49 2574 93 96 34-9
@: info@kleinschmiede.com

Shopping:

 

Etsy
Spreadshirt